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Die Präsentation von The Elder Scrolls Online auf der gamescom 2013

Die Präsentation auf der gamescom 2013 von:


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Allgemeines zur Gamescom



Die Gamescom (Eigenschreibweise gamescom) in Köln ist, gemessen nach Ausstellungsfläche und der Anzahl der Besucher, eine der weltweit größten Messen für interaktive Unterhaltungselektronik, mit Augenmerk auf Video- und Computerspiele. Auf der Messe präsentieren zahlreiche Hersteller aus aller Welt ihre neusten Unterhaltungssoftware und Hardware. Erstmalig fand die Messe im Jahre 2009 auf dem Gelände der Kölnmesse statt. Der Träger der gamescom ist der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (kurz BIU).
Die gamescom besteht aus einem öffentlichen Teil für das allgemeine Publikum und einem geschlossenen Teil für Fachbesucher wie Händler, Journalisten und Entwickler. Dazu finden Fachkonferenzen wie die "Game Developers Conference Europe" statt. Die Gamescom 2013 fand vom 21. bis zum 25. August 2013 statt. Mit etwa 340.000 Besuchern wurde der Besucherrekord des Vorjahres (ca. 275.000) deutlich übertroffen.

Neuigkeiten zu ESO von der Gamescom

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ESO bekommt ein Abo-Modell
Matt Firor gab im Rahmen der Gamescom bekannt, dass für das kommende MMORPG "The Elder Scrolls Online" eine monatliche Abo-Gebühr erhoben wird.
Die Spieler können sich nach dem Kauf 30 Tage in der Fantasywelt von ESO bewegen. Danach werden dann Abogebühren von rund 13 Euro im Monat fällig. Damit geht der Publisher ein relativ großes Risiko ein - bis auf World of Warcraft und Eve Online haben sich inzwischen alle namhaften Onlinerollenspiele davon verabschiedet, hauptsächlich auf regelmäßige Beiträge zu setzen. Falls das Ganze schiefgeht, gebe es bei ZeniMax Online einen Plan B, sagte Game Director Matt Firor auf Anfrage von World of Elder Scrolls. Wie dieser Plan B im Detail aussieht, wollte Firor jedoch gegenüber WoES nicht verraten, nur dass es für ESO kein Free-to-Play geben werde.

ESO bekommt einen Item-Shop
Des Weiteren teilte der ZeniMax Online-Chef uns mit, es werde obendrein einen Item-Shop in ESO geben. In diesem Shop werde den Spielern via Mikrotransaktionen die Möglichkeit geboten, verschiedene Inhalte erwerben zu können. Laut Firor soll es sich dabei jedoch lediglich um "Spaß-Items" und verschiedene Service-Dienste handeln. Als Beispiel nannte Firor kleinere Zusatzangebote wie die Möglichkeit, den Namen des Charakters zu ändern, oder ähnliche Extras.
Allerdings soll es sich bei diesen Items nicht um grundlegende Inhalte handeln, denn diese werden alle in der monatlichen Gebühr implementiert sein, darauf wies Firor ausdrücklich hin. In dem Shop wird dann mit "Echtgeld" bezahlt werden.

Noch Probleme mit der Ego-Perspektive
Vor wenigen Wochen gaben die Entwickler bekannt, dass die aus den vorherigen Ablegern bekannte First-Person-Perspektive auch in ESO implementiert werden soll. Allerdings gibt es momentan noch diverse Probleme mit dieser Ansicht.
Gegenüber World of Elder Scrolls bestätigte Gameplay-Designer Nick Konkle dies im Rahmen eines kurzen Gespräches. Bekanntlich war ESO anfangs nicht für die Nutzung einer Ego-Perspektive gestaltet worden. Dies wird laut den Entwicklern dazu führen, dass Spieler, die auf die Ego-Ansicht setzen werden, gegenüber den Usern, die in der Third-Person-Perspektive spielen, klar im Nachteil sein werden. Unter anderem werden hier die Markierungen genannt, die in der Third-Person-Perspektive vor Flächenzaubern warnen und so die Möglichkeit bieten, diesem Zauber auszuweichen zu können. Solche Dinge werden in der Ego-Perspektive nur sehr schwer bis gar nicht zu erkennen sein. Somit lässt sich dieses Feature in der Ego-Perspektive kaum wirklich nutzen.
Laut Gameplay-Designer Nick Konkle wird man aus diesem und weiteren Gründen in Bezug auf die Ego-Ansicht noch einmal nachbessern und die entsprechenden Warnhinweise in dieser Ansicht deutlich überarbeiten. Des Weiteren würde es zu einem Flackern am unteren Bildschirmrand oder zu Tiefenunschärfeeffekten kommen.

Einstufung der USK ab 12 Jahren nahezu sicher
Eine Mitarbeiterin der USK auf der Gamescom teilte mir auf Nachfrage hin mit, dass jedes dort spielbare Spiel eine Alterseinstufung benötigt. Die momentane Einstufung von ESO basiert allerdings auf der anspielbaren Demo-Version. Am Stand von ESO konnte ich dann das Zeichen "ab 12 Jahren" entdecken. In einem Gespräch mit Matt Firor wurde deutlich, dass eine USK-Freigabe ab 12 Jahren für ESO nahezu sicher sei. Denn laut Firor werde es bis zur endgültigen Version von ESO keine USK-relevanten Änderungen mehr an dem MMORPG geben. Mit dieser Einstufung wolle man von seitens der Entwickler eine deutliche Erweiterung der Zielgruppe erreichen.

Aldmeri-Dominion wurde als letztes bearbeitet
Das Aldmeri-Dominion wurde von den Entwicklern als letzte der drei Allianzen für ESO bearbeitet. Dieser Umstand führte dann dazu, dass es bis Dato nur wenige bis keine Informationen und Bildmaterialien von den Mer und Khajiit gegeben hat. Dieses wird sich aber in naher Zukunft ändern.

Nachnamen für Charaktere doch keine Pflicht
Die Geschichte mit den Nachnamen für eure Charaktere ist wohl vom Tisch. Vor geraumer Zeit ist durch diverses Videomaterial aus der Betaphase zu ESO durchgesickert, es würde in ESO Pflicht sein, für jeden Charakter einen Nachnamen zu kreieren. Dieses Unterfangen entfachte natürlich ein Raunen in der Rollenspiel-Community. ZeniMax hat allem Anschein nach dieses Raunen vernommen, denn eine mögliche Pflicht zur Vergabe eines Nachnamens existierte in der Version auf der Gamescom zumindest nicht.

Hands on ESO auf der Gamescom



Auf der diesjährigen Gamescom gab es die Möglichkeit, das kommende MMORPG "The Elder Scrolls Online" anzuspielen. Auch ich habe diese Möglichkeit natürlich des öfteren genutzt und hier folgt nun mein Bericht.

Mir ist sofort aufgefallen, wie ähnlich sich der Onlineableger ESO und der letzte Singleplayer Teil "TES V: Skyrim" in der Tat sind. Angefangen vom Kompass am oberen Bildschirmrand bis hin zu der bekannten Maus- und Tastatursteuerung. Das gilt auch für die grafische Umsetzung von ESO, die auf den ersten flüchtigen Blick hin wenig einladend wirkt und etwas gräulich daherkommt. Doch bereits nach kurzer Spielzeit wartet die auf der Gamescom spielbare Version von ESO mit einem erstaunlichem Detailreichtum, überraschend schöner Weitsicht und schön anzusehenden Spezialeffekten auf, die einem stellenweise wirklich zum Staunen brachte. Die englischsprachigen Sprecher der Dialoge waren meiner Ansicht nach auch passend zu den jeweiligen NPCs gut gewählt worden, des Weiteren wusste die stimmige Hintergrundmusik zu überzeugen und sorgte für eine schöne Atmosphäre.
Die Rassen waren auf der Gamescom auf drei beschränkt, ich habe mich für einen Nord entschieden und diesen kurzerhand körperlich meinen Vorlieben angepasst und die Krieger-Fähigkeiten zugeteilt. Mittels eines Dreiecks mit den Eckpunkten heldenhaft, zurückhaltend und verärgert konnte ich meinem Charakter einen geeigneten Gesichtsausdruck verleihen. Ich habe mich natürlich für eine heldenhafte Mimik entschieden.
Und los ging es im nördlichen Bleackrock, einem tief verschneiten Ort des Ebenherz-Paktes in der Welt von ESO.

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Zu Beginn finde ich mich in einem Raum mit vielen weiteren Demo-Spielern wieder und entscheide mich, die Welt zu erkunden. Gleich nach dem Passieren der ersten Tür traf ich auf eine rotäugige Bewohnerin mit dem Namen Rana, die mir einen Auftrag erteilt und mich zu einem altem Drachenrelikt schickt. Der Auftrag beinhaltet, ihren Mann mit Hilfe eines Hundes zu finden. Natürlich bin ich, während ich den Spuren der Quest folgte, vom Wege abgekommen und habe einige Schurken, Skelette, Schlammkrabben, Wölfe und Hasen am Wegesrand erfolgreich bezwungen. Ein gewaltiger Bär war zwar ebenso zu sehen, doch diesen habe ich lieber an mir vorüberziehen lassen, das Tier hatte auch komischerweise nicht wirklich Interesse an meiner Person. Obendrein absolviere ich die ein und andere Nebenquest.
Ich schlage mit meinem Schwert in Echtzeit zu, dazu kommen Zaubersprüche wie eine grafisch wirklich gut umgesetzte Heranholen-Fähigkeit mit Feuerketten und eine magische Rüstung namens Spiked Armour, bei der mir nach der Anwendung des Zauberspruches dicke Stacheln aus dem Rücken wachsen.
Der Kampf verläuft wie angekündigt in Echtzeit, in der einen Hand ein Schwert und in der anderen ein Schild oder einen der zahlreichen Zaubersprüche, die zur Verfügung stehen. Letzteres sind übrigens grafisch mehr als gut umgesetzt worden und sind gegenüber Skyrim nochmals deutlich verbessert worden. In ESO wird die Abwehr eine sehr wichtige Rolle im Kampf darstellen. In der Messeversion hebe ich entweder mein Schild und blocke so gegnerischen Angriffe ab, oder ich entgehe den Angriffen mittels Ausweichen. Die gegnerischen Angriffe sind anhand roter Markierungen auf dem Boden sehr gut zu erkennen. Die Markierung fällt violett aus, wenn ein Magier einen Feuerzauber oder ähnliches auf den Charakter wirkt. Ist die Markierung rot, so bedeutet es, dass ein feindlicher Bogenschütze den Spieler ins Visier genommen hat. In beiden Fällen blieb mir immer genügend Zeit, um den Angriffen ausweichen zu können.
Nachdem ich meine Skills nun ausgiebig getestet habe, stellte ich mein unkoordiniertes wildes Treiben ein und erreichte schließlich den verschollenen Mann am Strand und sackte meine Goldbelohnung ein. Ich hab dabei nicht einmal darauf geachtet, wie viel Gold ich bekommen habe, das ist auch für den Test nicht wirklich von Belang.
Zum Abschluss nahm ich mir Zeit, die Animationen meines Charakters ausgiebig zu testen. Es war mir in der vorliegenden Version ohne weiteres möglich, meinen Charakter beispielsweise auf diversen Sitzmöglichkeiten wie Stühlen und Bänken Platz nehmen zu lassen. Schlafen war ebenso möglich und außerdem wird man seinen Charakter in ESO beispielsweise an eine Wand anlehnen lassen können. Ich habe unzählige Animationen getestet, bin aber trotzdem der Meinung, dass ich längst nicht alle haben ausprobieren können, mangels Zeit.

Mein persönliches Fazit:
ZeniMax hat ein technisch ausgereiftes Grundgerüst erschaffen, welches sich wirklich sehen lassen kann. Klar und sehr verständlich kommt das Spielprinzip von ESO herüber. Mir fehlten in der Version, die auf der Gamescom präsentiert wurde, einige Dinge. Die da wären ein fesselndes Kampfsystem und eine deutlich belebtere Welt. Beides wird uns dann hoffentlich in der fertigen Version von ESO präsentiert. Für mich ist es natürlich verständlich, dass solche Dinge nicht explizit in einer Version für die Gamescom implementiert worden sind.
Die riesige Spielwelt von Tamriel und die klassischen, unterschiedlichen Rollenspielfraktionen sind insgesamt keine große Neuerfindung. Doch die wirklich toll gestaltete Spielwelt von Tamriel mit gleichgesinnten Gefährten Abenteuer erleben zu können, ist eine unterhaltsame Idee. Es sollen laut den Entwicklern genügend Quests vorhanden sein, um die Dauermotivation hoch zu halten. Obendrein soll ESO in regelmäßigen Abständen mit neuem Inhalten gefüttert werden.
Mir gefällt der momentane Stand von ESO wirklich sehr.

Das ESO-Community-Treffen auf der Gamescom



Am Freitag, den 23.08.2013, lud das Team von ZeniMax Online diverse Fanseiten und einige Vertreter von ausgewählter Gilden zu einem "The Elder Scrolls Community Meet & Greet" ein. Neben einer wirklich beachtlichen Auswahl an diversen Getränken und einem reichhaltigem Buffet erwartete die geladenen Gäste ein rundum gemütlicher und zuweilen sehr informativer Abend. Als Lokalität wurde ein mittelalterlicher Gewölbekeller gewählt und dieser wurde, um ein echtes Elder Scrolls-Feeling aufkommen zu lassen, mit den Bannern aller in ESO vertretenen Allianzen und zahlreichen Leinwänden mit Bildern verziert. Um die Atmosphäre noch rollenspieltauglicher zu gestalten, lief im Hintergrund mittelalterliche Musik.

Am Eingang zu dem Gewölbekeller wurden alle Gäste persönlich von Peter Langhofer (PR Manager) und Kai Schober (Community Manager) in Empfang genommen. Es war für mich ebenso interessant, die Gesichter hinter den anderen Fanseiten etwas näher kennenlernen zu können. Die Veranstaltung an sich ging bis irgendwann weit nach Mitternacht und war für alle Beteiligten eine runde Sache.

Die Gästeliste:
Matt Firor (President)
Todd Keister (Production Director)
Brian Wheeler (Lead PvP Designer)
Nick Konkle (Lead Gameplay Designer)
Maria Aliprando (Creature Combat Designer)
drei Mitarbeiter aus dem Team Wolfenstein
einige aus dem Team, die für die deutsche Übersetzung von ESO zuständig sind


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geschrieben von Kiam


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